Rendite und Kosten im Detail
Direktversicherung: Der sichere Weg
Direktversicherungen arbeiten mit garantierten Leistungen. Das heißt: Der Versicherer garantiert Dir einen Mindestzins. Das ist beruhigend, aber der Mindestzins ist niedrig — momentan etwa 0,25 bis 0,5 Prozent. Dazu kommt oft eine Gewinnbeteiligung, wenn die Versicherungsgesellschaft besser abschneidet.
Die Verwaltungskosten sind in der Regel transparent und flach. Versicherungsgesellschaften verdienen durch Spreads und Provisionen — das ist einkalkuliert. Du zahlst nicht extra.
Pensionskasse: Das Mittelding
Pensionskassen sind da flexibler. Sie können — müssen aber nicht — garantierte Leistungen anbieten. Viele arbeiten mit sogenannten Zielrenditen. Das ist ehrlicher: Du wirst auf ein Renditeziel hingearbeitet, aber es ist nicht garantiert.
Hier kommen Verwaltungsgebühren ins Spiel. Eine typische Pensionskasse nimmt etwa 0,5 bis 1,5 Prozent pro Jahr. Das klingt viel, aber für professionelle Kapitalanlage ist das fair.
Pensionsfonds: Die Renditequelle
Pensionsfonds sind konsequent modern. Keine Garantien — nur Zielrenditen. Dafür können sie aggressiver anlegen. Der Durchschnitt liegt bei 2-4 Prozent Gebühren, aber dafür bekommst Du auch echte Renditen.